Bewältigungsstrategien im Alltag

Shownotes

Unser Podcast thematisiert den Umgang mit verschiedenen mentalen Hürden bzw.
Problemen im Alltag. Jede*r von uns hat dabei ganz unterschiedliche Strategien und Ansätze
diesen Problemen zu begegnen. In unserem Gespräch geht es daher hauptsächlich, um diese
Bewältigungsstrategien, die wir mit unseren Bildern versuchen zu repräsentieren.

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00:00:00: Ja, herzlich willkommen zu unserem Podcast.

00:00:03: Wir nehmen heute zum Thema mentale Gesundheit ein Podcast auf und ja, zum Anfang haben wir erst mal einen kleinen Fakt mitgebracht zur mentalen Gesundheit.

00:00:14: Mehr als jeder dritte Mensch in Deutschland zwischen siebzehn und dreißig Jahren hat mit seiner mentalen Gesundheit zu kämpfen.

00:00:20: und ja, das kann sich in vielfältigen Problemen äußern, zum Beispiel in Angststörungen, Depressionen, genau, oder weiteren Äußerungen, Symptomen.

00:00:29: Wir haben uns jetzt eine Möglichkeit überlegt, um in dieses eher, sag ich mal, schwere und verletzliche Thema ins Gespräch zu kommen.

00:00:35: Und ja, haben alle Bilder gemacht und diese mitgebracht und wollen darüber ins Gespräch kommen.

00:00:40: Weil wir glauben, dass man über Bilder leichter ins Gespräch kommen kann, auch zu mentalen Problemen.

00:00:46: Und genau, die sind jetzt, sag ich mal, so der Punkt, über den wir uns gleich unterhalten werden.

00:00:52: Genau, wie gesagt, die da von uns hat ein Bild mitgebracht und es läuft vielleicht so ab, dass die Person, die das Bild gemacht hat, das erst mal in die Mitte legt und jeder von uns erst mal seine Punkte dazu sagt, dass man damit verbindet und was man damit so interpretiert oder darüber denkt.

00:01:06: Und am Ende sagt dann die Person, die das dann gemacht hat, dann nochmal kurz, was ihr denn mit dem Bild eigentlich gemeint habt, ob wir da so halbwegs richtig gelegen haben oder komplett ins Klo gegriffen haben mit der Interpretation.

00:01:16: Genau, ich denke, das ist ein ganz cooles Format und ich würde jetzt gerne einmal damit starten, dass sich jeder hier immer eine Runde vorstellt.

00:01:23: Wir sitzen hier mit vier Personen am Tisch und ich würde jetzt einmal kurz das Wort an dich übergeben, Fenya.

00:01:30: Genau, ich bin Fenya und zu mir gehört das Bild, was ihr seht aus dem Fitnessstudio.

00:01:36: Ich bin Sarah und mir gehört das Bild mit dem Schreibtisch.

00:01:43: Okay, ich bin Siv und ich habe das Bild mit dem Handy und den Kopf heran in der Natur.

00:01:48: Genau, und auf meinem Bild seht ihr ein kleines Notizbuch mit einem Kugelschreiber und einer Kerze.

00:01:54: Ja, dann werden wir jetzt schon direkt zum ersten Bild übergehen.

00:01:58: Da würde ich jetzt nochmal kurz dich sehr bitten, dass du dein Bild einmal auf dich legst und wir dann einfach mal drüber quatschen, dass man da sieht.

00:02:06: Es ist gerade ein bisschen dunkel geworden, ich muss mal draufklicken.

00:02:13: Genau, also man sieht ja erstmal ein Laptop, sag ich mal, sehr so typisches Unisetting, wenn man... irgendwie arbeitet und vielleicht auch ein bisschen stressert.

00:02:22: Das sieht man so ein bisschen an den zusammengeknütteten Papierknödeln.

00:02:27: Genau, so ein typisches Unifoto eigentlich, wenn man so viel Studienleistung und gerade Stress zu tun hat.

00:02:33: Genau, dann sieht man dazu noch den Laptop, der allerdings aus ist und man könnte das jetzt vielleicht irgendwie so interpretieren, dass vielleicht eher analog gearbeitet wird oder dass vielleicht auch schon genug gearbeitet wurde und jetzt sozusagen fertig mit dem Uni.

00:02:48: ... Stress und mit der Uni Arbeit geworden ist ... ... und deswegen ... ... der Laptop schon aus ist.

00:02:56: Also ich würde vielleicht auch noch sagen, ... ... dass die ganzen so zusammenknüllten ... ... Zettel ja auch für Chaos ... ... und quasi auch für Chaos und Kopf ... ... dann stehen könnten.

00:03:06: Ja genau, also ... ... ich finde, ... ... dass man halt irgendwie ... ... es ist schwer manchmal auch so, ... ... das dann darzustellen, ... ... wie viel Stress man auch in der Uni hat oder so, ... ... aber ich finde, das sieht man da schon ganz gut drauf, ... ... dass man so zusammengeknüllt ist, ... ... dass man so in den Gedanken vielleicht immer so ... rauswerfen will, aus seinem Kopf oder so, vielleicht den auf den Tisch macht.

00:03:25: Das unterstützen vielleicht auch nochmal die Post-its, die ja irgendwie so dabei helfen können, so die wichtigsten Gedanken irgendwie nochmal so aufzuschreiben und zu visualisieren und dann vielleicht so dieses Gedankenchaos ein bisschen zu ordnen und ja halt für sich sichtbar zu machen.

00:03:44: Okay, Sarah, was sagst du, passt das ungefähr zu deiner Interpretation von deinem Bild?

00:03:49: Ja, also ihr lag eigentlich schon auf der richtigen Spur.

00:03:53: Ich wollte mit diesem Bild zeigen, dass Isolation nicht nur dadurch entsteht, dass man äußerlich allein ist, sondern dass sie oft im Inneren beginnt.

00:04:05: Dieser volle Schreibtisch, diese herumliegende Zettel und die ganzen langen To-do-Listen stehen halt für den Druck, der entsteht, wenn sich Aufgaben und gerade Erwartungen anhäufen.

00:04:17: Und ich wollte halt einen Moment festhalten, der für viele, insbesondere im Studium, auch bekannt ist.

00:04:25: gerade wenn Abgaben unter Fristen rücken und man versucht einfach weiterzumachen und man arbeitet einfach in diesem Unikaus, aber innerlich fühlt es sich ja trotzdem so an.

00:04:36: Jetzt würde man es alleine tragen und die Unordnung zeigt, wie diese äußere Belastung schnell zu einer anderen Anspannung wird.

00:04:48: Deswegen steht dieses Bild auch so ein bisschen für meine persönliche Erfahrung und für eine, die viele kennen, dass mentale und soziale Isolation gerade oft dort entsteht, wo halt der Druck am größten wird.

00:05:04: Okay, dann dank dir schon mal für deinen Bild.

00:05:07: Und dann würden wir jetzt auch schon direkt zu meinem Bild überleiten.

00:05:11: Genau, kannst du es einmal in die Mitte danken?

00:05:20: Ja, dein Bild zeigt für mich halt irgendwie so, dass man sich... Zeit für sich und für seine Gedanken nimmt.

00:05:27: Du hast die extra Kerze angezündet und du dir halt Zeit für deine Gedanken zum Aufschreiben nimmst.

00:05:34: Genau, das drückt dein Wild so ein bisschen für mich aus.

00:05:39: Ich finde, diese brennende Kerze erzeugt auch so eine warme und beruhigende Atmosphäre.

00:05:45: Und Kerzen werden ja auch häufig genutzt, um sich so zu entspannen und sich so eine kleine Auszeit vom Alltag zu

00:05:53: nehmen.

00:05:54: Ja, genau.

00:05:55: Ich finde, das Bild könnte halt auch darstellen, dass man seine Gedanken quasi ordnen kann, indem man die halt da aufschreibt und eben dann durch die Kerze halt dabei auch entspannen kann und einfach mal runterkommen kann.

00:06:10: Du könntest da natürlich halt die positiven Sachen vom Tag reinschreiben, aber vielleicht doch irgendwie werden was nicht so gelaufen ist, wie du es gerne wolltest, dann darüber reflektieren, wie du es vielleicht anders machen könntest oder wie du vielleicht dann doch an deine... ... Ziele kommen könntest, wenn du Sachen ... ... veränderst und dass dir das dann vielleicht hilft, ... ... an deine Ziele zu kommen.

00:06:34: Genau, ja, da habt ihr ja schon ganz richtig ... ... so angerordnet oder erkannt.

00:06:38: Genau für mich ist das Buch als so ein Allwounder, ... ... wo ich so über meine Gedanken so ein bisschen reflektiere.

00:06:44: Ich habe da auch mal mit so einem ... ... Dankbarkeits-Tagebuch angefangen, ... ... wo ich jeden Tag mal so drei Punkte reingeschrieben habe, ... ... für die ich dankbar bin.

00:06:49: Es hat mir auch zum Beispiel geholfen, dass man einfach mit so einer... selbst wenn man so richtig beschissen einen Tag hatte, dass man trotzdem irgendwie noch drei Dinge findet, die gut waren, weil ich finde, das geht irgendwie immer.

00:06:57: Also man findet immer irgendwas, was schön war am Tag, auch wenn es nur, sag ich mal, das Frühstück war oder irgendwie ein Gespräch oder irgendwas.

00:07:04: Genau, ist eigentlich so ein Allwanderbuch, aber es hilft schon auf jeden Fall, die Gedanken so ein bisschen zu sortieren.

00:07:10: Die Kerze ist einfach ein bisschen für die Show damit, so ein bisschen dramatisch aussehen.

00:07:17: Genau, hat gar nicht so eine tiefe Bedeutung.

00:07:18: Ich fand die einfach schön.

00:07:20: Okay, alles klar.

00:07:21: Dann will ich einmal dich, Sif, bitten, dein Bild an meine Mitte zu legen.

00:07:34: Genau, auf deinem Bild sieht man ja Kabelkopfhörer und dein Handy, auf dem Musik läuft.

00:07:43: Ich finde, das haben wir, glaube ich, schon letztens auch schon darüber geredet, dass... ... dass gerade bei den Kabelkopfhörern das schon so ein bisschen nostalgisch auch ist ... ... und das irgendwie auch nur so eine andere Weihpart, ... ... als wenn man jetzt echt mal Airpods oder so ... ... dahin legt ... ... und mit dem Laub, was so auf der Wiese liegt ... ... hat das auch irgendwie sowas ... ... ja, ich weiß nicht, so ein Natur verbunden ist.

00:08:03: Dass du gerne mal spazieren gehst ... ... und da vielleicht auch dein Ausgleich hast ... ... so in der Natur.

00:08:08: Ja, und die Kopfhörer stehen ja auch irgendwie so dafür, ... ... dass du mit der Musik gerne so in deine eigene Welt abtauchen ... ... möchtest und nicht irgendwie so, dass die anderen um dich herum.

00:08:17: so daran teilhaben sollen, was du vielleicht gerade hörst und wofür die Musik vielleicht gerade auch so für deine Stimmung irgendwie stehen könnte.

00:08:29: Aber auch der herbstliche Boden finde ich, der passt so ein bisschen dazu, dass Menschen gerade so die Natur aufsuchen, wenn sie halt belastet sind oder so eine Auszeit brauchen.

00:08:47: Ja, das glaube ich auch.

00:08:48: Also, dass man halt einfach gerne mal rausgeht und vielleicht ein bisschen auch auf andere Gedanken zu kommen.

00:08:53: Gerade in der Natur kann man ja auch ganz gut irgendwie dann mal abschalten, so vom Alltag und alles.

00:08:59: Okay, was sagst du, passt das ungefähr zu deiner Vorstellung?

00:09:02: Ja, also ich habe das schon ziemlich gut zusammengefasst.

00:09:04: Ich wollte mit dem Bild halt darstellen, dass eben Musik hören und dabei in der Natur sein, dabei helfen kann, abzuschalten, runterzukommen und vor allen Dingen auch einfach mal seine Gedanken zu sortieren.

00:09:14: Und vor allen Dingen halt auch durch die Kopfhörer kann man sich dann wirklich mal nur auf sich selbst konzentrieren.

00:09:18: Und mir tut das auf jeden Fall immer sehr gut.

00:09:20: Und ich denke, das kann sehr hilfreich sein.

00:09:24: Okay, dann danke ich dir auch für dein Bild und dann darf dir Fenya noch mal der Bild in die Mitte liegen.

00:09:37: Ja, auf deinem Bild sieht man ja ein klassisches Fitnessstudio.

00:09:43: Genauso machen ja auch viele, wenn man mal einen irgendwie schlechten Tag hat, oder auch einfach so, wenn man gerne Sport macht, dass man dann ein bisschen auf andere Gedanken kommen kann, gerade wenn man ja auch viel Energie einfach auch mal irgendwie daraus pulvern kann, ein Fitnessstudio, wenn man so richtig auch so an seine Grenzen geht.

00:09:59: Und ja, genau.

00:10:06: Ja, also ich würde sagen, die psychische Gesundheit hat ja auch viel mit der physischen Gesundheit zu tun.

00:10:11: Und wenn es einem dann halt körperlich gut geht, geht es meistens ja auch psychisch besser.

00:10:17: Das könnte halt dann auch dabei helfen.

00:10:25: Ich finde, häufig hört man ja auch im Studienstudium auch Musik.

00:10:28: ... die dann auch mal so ein bisschen mehr pusht, ... ... wenn man dann irgendwie seine Gewichte drückt oder so, ... ... da haben auch viele so eine Gym Playlist, ... ... die dann so ganz abweicht von dem, ... ... was man normalerweise hört, ... ... weil man dann irgendwie Heavy Metal ... ... oder irgendwie eine Bring Me ... ... oder sowas anstelle von ... ... ich weiß nicht, was du sonst so lässt, ... ... aber manchmal ist es ja schon sehr unterschiedlich.

00:10:48: Ja.

00:10:52: Ich finde, das Bild kann aber auch so als Motivation ... ... gedeutet werden, ... ... sodass man sich Ziele setzt ... ... und versucht so ... ... diese Ziele ... ... durchzusetzen und sich persönlich so zu entwickeln.

00:11:09: Ja, genau, auch viele Disziplinen so dabei, ... ... dass man dann auch dran bleibt mit einem Sport und so was.

00:11:14: Was sagst du, passt das ungefähr zu dem, was du dir vorgestellt hast?

00:11:17: Ja, also ihr habt auf jeden Fall sehr vieles gesagt, was ich mit dem Bild auf jeden Fall auch ausdrücken wollte.

00:11:22: Zum Beispiel, wie du gesagt hattest, dass die physische Gesundheit auch viel mit der mentalen Gesundheit zu tun hat.

00:11:28: Ich hab mit dem Sport angefangen, weil meine Neurologin mir das für meine Migräne empfohlen hat und dadurch bin ich da so mehr oder weniger dann reingerut und hab dann gemerkt, dass mir das super viel dabei geholfen hat, dass meine Migräneattacken viel weniger wurden.

00:11:42: Genau und dann nehme ich das halt auch sehr gerne so zum Ausgleich für die Uni, wo ich dann halt viel sitze und dann im Fitnessstudio, ja, kann ich mich halt, wie ihr gesagt habt, so richtig schön einmal auspowern und noch so die Reste der Energie vom Tag irgendwie so aufbringen und ausnutzen.

00:11:57: Ja, auch das mit der Musik hat richtig gut gepasst.

00:12:00: Also ja, meine Musik im Fitnessstudio ist schon eine andere, als ich jetzt vielleicht auf dem Weg zur Uni hören würde.

00:12:07: Genau und auch mit den Zielen.

00:12:09: Also ich finde... Da kann man halt sich gute Ziele setzen und dann halt auch sehen, wie man diese Ziele dann erreicht und wie sich dann halt auch körperliche Veränderungen zeigen können.

00:12:19: Ja, und auch so mit der ganzen Fitnessstudio-Gemeinschaft.

00:12:21: Man motiviert sich halt so gegenseitig und das finde ich halt auch irgendwie so schön, was es für mich ja noch irgendwie ausmacht, ins Fitnessstudio zu gehen statt irgendwie ein Homeworkout oder irgendwie so was dann zu machen oder vielleicht draußen joggen zu gehen.

00:12:35: Ich weiß gar nicht, wie das beim Edelstein Fitnessstudio, aber bei Männern gibt es irgendwie so ein Phänomen, dass sich anvergegenseitig zu beleidigen, damit die noch unser Zumehr schaffen.

00:12:42: Das ist bei Frauen auch so.

00:12:43: Habe ich bisher nicht erlebt, aber könnte natürlich vielleicht auch vorkommen.

00:12:47: Okay,

00:12:49: okay, spannend.

00:12:52: Alles klar, danke ich dir auch für dein Foto.

00:12:55: Und damit wären wir eigentlich schon am Ende des Podcasts.

00:12:58: Ja, wir wahrscheinlich schon mitbekommen haben, dass das Thema mentale Gesundheit wirklich super individuell.

00:13:03: Und trotzdem gibt es ja doch auch irgendwie relativ viele Überschneidungen, wie wir gerade auch mitbekommen haben.

00:13:08: Wichtig ist einfach nur, dass keiner mit dem Thema alleine umgehen muss und es immer super stark ist, sich da auch verletzlich zu zeigen und auch mit anderen drüber zu sprechen, um einfach halt nicht damit alleine zu sein, weil ich glaube, jeder versteht das und jeder akzeptiert das auch.

00:13:21: Und genau, sprich über deine Gefühle, das ist der Teil am Ende.

00:13:27: Ja, da danke ich euch fürs Zuhören und ja, wünsche euch noch eine schöne Woche, keiner.

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